Natascha, meine Russin...
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Natascha

NATASCHA ist eine Russenstute und ihre Mutter Renarka stammt aus dem Staatsgestüt Kolchos SM Kirow in Rostow. Sie hat Budjonny- und Araberblut (den berühmten Topol, dem sie im Profil auch ein wenig ähnelt). Ihr Vater ist unbekannt, wahrscheinlich eine Art Angloaraber, denn sie ist rund 8cm größer als ihre Mutter, die eher im Typ Vollblutaraber steht.

Natascha ist wie viele Russen eigensinnig und stark. Trotzdem versteckt sie sich, wenn es brenzlig wird, lieber hinter ihrer Freudin Ligeira (die eigentlich rangniedriger ist) oder dem Herdenchef Alex. Wir sind zusammen auch schon viel geritten, zuletzt dieses Jahr (2005) in den Hochvogesen. Natascha ist jetzt 12, also eigentlich, wie man sagt, im besten Alter. Leider hat sie als einziges meiner Pferde nicht so gute Hufe, und man muß beim Beschlag sehr sorgfältig sein. Mit einem guten rutschsicheren Beschlag ist sie aber sehr leistungsfähig.

Wahrscheinlich hat sie sich vieles von ihrer Freundin Ligeira abgeguckt, wodurch ihr Charakter ebenfalls geprägt wurde. Sie kann genauso brav sein (auch wenn es ihr manchmal schwerfällt Ihre Gier zu beherrschen). Und sie ist eifersüchtig. Sie läuft auch sehr gerne und ist gern unterwegs, vor allem über mehrere Tage, auch allein zu laufen macht ihr nichts aus. Sie ist ein sehr eigenständig und es ist schon sehr selten dass sie an fremde Pferde freundlich herangeht - und schon gar nicht an ihnen klebt. So war sie schon als 2-Jährige. Manchmal hat sie auch keine Lust sich fangen zu lassen, in den Hänger zu gehen, oder zu anderen Sachen. Sich zu ärgern nützt dann nichts. Aber sie ist immer fein zu reiten und sehr gut regulierbar. Ganz und gar nicht faul. Mit großem Spaß rennt sie auch mal mit voller Kraft einen kurzen Berg hoch (ihre starke Hinterhand hilft ihr dabei) aber man muß aufpassen dass man nicht zu lange zu schnell mit ihr reitet denn sie hat nicht die großen Lungen und das starke Herz eines Arabers. Auch ihre Nüstern sind schon viel kleiner. Aber mittlerweile weiß ich, was ich an ihr habe. Sie ist viel weniger heißblütig als Ligeira, die man immer besänftigen muß. Ihr sagt man wo es langgeht, und dann bemüht sie sich nach Kräften und tut es - ohne große Diskussionen nach der Art "darf ich nicht auch ein bißchen schneller??". Sie ist das ideale Pferd um mal nach Feierabend ein oder zwei Stündchen flott im Gelände zu reiten, ohne Probleme...

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